Häufige Fragen und AntwortenLetztes Update: Dezember 2016

Folgende Fragen und Antworten stellen den aktuellen Planungsstand dar und können sich ggf. noch verändern.

Bitte beachten Sie: Alle kommerziellen Informationen zum Empfang der privaten Fernsehprogramme im Paket „freenet TV“ finden Sie hier www.freenet.tv.

Allgemein

1 Weshalb wird DVB-T beendet?

Aufgrund geänderter Vorgaben des Bundes wird das Frequenzspektrum für DVB-T (Antennenfernsehen) reduziert. Um im verbleibenden Frequenzspektrum weiterhin Fernsehen zu übertragen, setzen die deutschen TV-Veranstalter zukünftig auf das fortschrittliche DVB-T2 HD.

2 Was bedeutet DVB-T2 HD?

DVB-T2 HD steht für die Kombination eines neuen digitalen terrestrischen Übertragungsstandards für Fernsehen (DVB-T2) und des ebenfalls neuen Standards zur Videokompression (HEVC).

3 Was ist der Unterschied zwischen DVB-T und DVB-T2 HD?

Bei DVB-T2 HD ändern sich der technische Standard für die Bildcodierung (HEVC gegenüber MPEG2) und der technische Standard für die terrestrische Übertragung (DVB-T2 statt DVB-T). Im Ergebnis führt dies zu mehr Programmen und besserer Bildqualität (HD-Qualität).

4 Wer ist für die Umstellung verantwortlich?

Im Zuge der sogenannten „Digitalen Dividende II“ werden Frequenzen reduziert, die bislang vom Rundfunk genutzt werden konnten. Der Wegfall dieser Frequenzen und der häufige Wunsch nach hochauflösenden Programmen machen eine Modernisierung der Terrestrik erforderlich. Zu der Umstellung haben sich ARD, die Medienanstalten, Mediengruppe RTL Deutschland, ProSiebenSat.1 Media SE, VPRT und ZDF entschieden. Als Betreiber der Plattform freenet TV ist die MEDIA BROADCAST in die Planungen des Umstiegs eng eingebunden.

5 Wann wird DVB-T2 HD eingeführt?

DVB-T2 HD ist seit dem 31. Mai 2016 im Rahmen einer ersten Stufe mit sechs HD-Programmen in ausgewiesenen Ballungsräumen zusätzlich zum bestehenden DVB-T-Angebot empfangbar. Mit dem Umstieg von DVB-T auf DVB-T2 HD am 29. März 2017 beginnt dann der Regelbetrieb mit rund 40 öffentlich-rechtlichen und privaten Programmen überwiegend in HD. Zeitgleich endet damit die Verbreitung der Programme im bisherigen DVB-T Standard. Regional wird der Umstieg in mehreren Schritten erfolgen und soll bis Mitte 2019 abgeschlossen sein.

6 Was kostet der Empfang?

Die öffentlich-rechtlichen Rundfunkprogramme sind frei und ohne laufende Zusatzkosten empfangbar. Die Kosten für die terrestrische Verbreitung werden aus dem Rundfunkbeitrag gedeckt. Die Mehrzahl der Programme privater Veranstalter – beispielweise der Mediengruppe RTL Deutschland und der ProSiebenSat.1 Media SE – sind ausschließlich im Programmpaket von freenet TV gegen eine Jahresgebühr von 69 Euro empfangbar. Details dazu erhalten Sie unter www.freenet.tv. Das ist vergleichbar mit den privaten HDTV-Angeboten anderer Empfangswege. Für den Empfang ist ein zusätzliches Entschlüsselungsmodul erforderlich, welches direkt in geeignete Fernseher oder Set-Top-Boxen einzusetzen ist. Alternativ gibt es auch Set-Top-Boxen mit integrierter Entschlüsselung. Eine zusätzliche Verbreitung der Programme in SD findet nicht statt. Die Anschaffungskosten für ein DVB-T2 HD-Empfangsgerät hängen von der gewählten Produktklasse ab.

7 Ist das Programmpaket freenet TV gleichzusetzen mit „Pay-TV“?

Nein. Unter Pay-TV versteht man private Fernsehprogramme, die sich ausschließlich oder überwiegend über inhaltsbezogene Bezahlung finanzieren. Der Zuschauer schließt für die Nutzung einen Vertrag mit dem Pay-TV-Anbieter. Das für freenet TV zu entrichtende technische Entgelt von aktuell 69 Euro jährlich deckt einen Teil der Verbreitungskosten der über diese Plattform verbreiteten privaten HD-Programme. Während die Verbreitung von HD-Inhalten aufgrund der höheren Bandbreite für die TV-Sender teurer wird, werden durch die bessere Bildqualität keine höheren Werbeerlöse erwirtschaftet. Ein technisches Entgelt ist für die meisten privaten HD-Angebote über alle Verbreitungswege – also nicht nur bei DVB-T2 HD für freenet TV – zu entrichten. Die Programmverbreitungskosten werden bei den öffentlich-rechtlichen Programmveranstaltern weiterhin durch den Rundfunkbeitrag gedeckt.

Programmangebot

8 Welche Programme können über DVB-T2 HD empfangen werden?

Die endgültige Programmbelegung ist derzeit noch offen. Die Planungen gehen von rund 40 Fernsehprogrammen aus. Neben den bundesweiten öffentlich-rechtlichen Programmen wie (Das Erste, ZDF, 3sat, arte, phoenix, …) kommen regional unterschiedlich weitere Programme der Landesrundfunkanstalten der ARD (sogenannte Dritte Programme) hinzu. Auf der freenet TV-Plattform werden die Programme der Mediengruppe RTL Deutschland (RTL; VOX, RTLII, n-tv, …), der ProSiebenSat.1 Media SE (ProSieben, SAT.1, kabel eins, sixx, …) und weitere mit dabei sein. Eine aktuelle Übersicht finden Sie unter "Programme".

9 Gibt es die Programme künftig auch noch in Standardauflösung (SD)?

Nein, eine zusätzliche Verbreitung der Programme in Standardauflösung (SD) findet nicht statt. Dies ist beispielsweise aus Gründen der begrenzten Menge an verfügbaren Frequenzen nicht möglich.

10 Wer entscheidet über die Programmbelegung?

ARD und ZDF entscheiden über die Programmbelegung in den ihnen zugewiesenen Kapazitäten/Multiplexen selbst. Die restlichen Kapazitäten werden vom Plattformbetreiber (MEDIA BROADCAST) nach gewissen Vorgaben durch die Landesmedienanstalten belegt.

11 Kann ich auch Radioprogramme über DVB-T2 HD empfangen?

Bislang ist noch offen, ob über DVB-T2 HD auch Radioprogramme verbreitet werden.

Empfangsgeräte und Empfangsbedingungen

12 Was benötige ich, um DVB-T2 HD zu empfangen?

Für den Empfang von DVB-T2 HD wird ein entsprechendes Empfangsgerät benötigt. Dies kann entweder ein Flachbildfernseher der neuesten Generation mit integriertem DVB-T2 HD-Empfangsteil oder eine Set-Top-Box sein. Alle Geräte, die mit dem grünen DVB-T2 HD-Logo gekennzeichnet sind, eignen sich für den Empfang von DVB-T2 HD. Für den Empfang der verschlüsselten Programme ist von Beginn an – je Empfangsgerät – ein zusätzliches Entschlüsselungsmodul erforderlich, welches direkt in geeignete Fernseher oder Set-Top-Boxen einzusetzen ist. Dasselbe Modul kann in unterschiedlichen Geräten zum Einsatz kommen (nicht zeitgleich!). Alternativ gibt es auch Set-Top-Boxen mit integrierter Entschlüsselung. Weitere Details zur kostenpflichtigen Plattform finden Sie hier: www.freenet.tv.

13 Kann ich mich heute schon auf den Umstieg am 29. März 2017 vorbereiten?

Ja, alle DVB-T2 HD-Empfangsgeräte können auch DVB-T darstellen. In vielen Regionen können Sie also sofort umsteigen und die Vorteile von DVB-T2 HD heute schon nutzen. So können Sie möglichen Umstiegsproblemen am 29. März 2017 vorgreifen und diese umgehen. Am 29. März 2017 ist dann nur noch ein erneuter Suchlauf erforderlich.

14 Wo kann ich DVB-T2 HD empfangen?

DVB-T2 HD wird mit dem vollen Programmanbot in vielen Regionen Deutschlands ab dem 29. März 2017 empfangbar sein. Eine detaillierte Darstellung auf Postleitzahlenbasis finden Sie im Empfangscheck unter http://www.dvb-t2hd.de/empfangscheck. Dort erhalten Sie auch die Information zum heutigen Empfang der sechs Programme in HD.

15 Welche Arten von Empfängern gibt es für DVB-T2 HD?

Neben Fernsehern und Receivern bzw. Set-Top-Boxen sind weitere Empfängertypen in der Entwicklung – auch für den portablen und mobilen Empfang. Die meisten DVB-T2-fähigen USB-Sticks dekodieren die Programme mittels Software. Daher benötigen sie einen leistungsstarken Rechner. Zudem sind sie nicht in der Lage, die privaten Programme zu entschlüsseln. Auf der IFA 2016 wurde ein erster Prototyp eines USB-Sticks vorgestellt, der auch die Programme der Plattform freenet TV empfangen kann. Er soll ab 2017 verfügbar sein.

16 Kann ich jeden DVB-T2-Empfänger verwenden, oder brauche ich einen speziellen?

Fast alle Geräte, die in den letzten Jahren unter der Kennung „DVB-T2“ verkauft wurden, sind nicht in der Lage, die in Deutschland zum Einsatz kommende Variante von DVB-T2 mit HEVC (= DVB-T2 HD) zu empfangen. Geräte, die das DVB-T2 HD-Logo tragen, sind nutzbar.

17 Benötige ich für jedes Fernsehgerät eine eigene Set-Top-Box?

Ja, jedes Fernsehgerät, welches nicht über einen DVB-T2 HD-Empfänger verfügt, benötigt ein separates Empfangsgerät (z. B. Set-Top-Box).

18 Kann ich nach der Umschaltung auf DVB-T2 HD noch meinen Flachbildschirm, Röhrenfernseher und meinen Videorekorder benutzen?

Sofern der DVB-T2 HD-Empfänger über einen passenden Signalausgang (z. B. Scart) für die genannten Geräte verfügt, können diese bedenkenlos eingesetzt werden. Nicht alle Geräte werden jedoch hochauflösende Fernsehprogramme entsprechend anzeigen können.

19 Worauf muss ich achten, wenn ich eine Set-Top-Box an meinen Flachbildschirm oder Röhrenfernseher anschließen möchte?

Der DVB-T2 HD-Empfänger muss über einen passenden Signalausgang für das Gerät verfügen.

20 Kann ich mit meinem Röhrenfernsehgerät auch HDTV-Programme empfangen?

Mit Ihrem Röhrenfernsehgerät können Sie die über DVB-T2 HD übertragenen Programme zumindest darstellen. Hierzu sollte die erforderliche DVB-T2 HD Set-Top-Box über einen Scart-Anschluss verfügen, den Sie einfach mit dem Scart-Eingang Ihres Röhrenfernsehgeräts verbinden. Allerdings können die über DVB-T2 HD übertragenen und mit einer Set-Top-Box empfangenen Programme an Ihrem Röhrenfernsehgerät nicht als hochauflösend (HD- oder Full HD-Qualität) sondern lediglich in der Standardauflösung (SD-Qualität) angezeigt werden.

21 Gibt es Fernsehgeräte, die den DVB-T2 HD-Empfang ohne eine Set-Top-Box ermöglichen?

Ja, Flachbildfernseher der neuesten Generation ermöglichen den Empfang von DVB-T2 HD ohne jegliches Zusatzgerät. Diese Geräte können das grüne DVB-T2 HD-Logo tragen.

22 Welche Antenne ist für DVB-T2 HD nötig?

In der Regel kann die bisherige Antenne auch für DVB-T2 HD weiterverwendet werden. Haushalte, die neu in DVB-T2 HD einsteigen, benötigen je nach Empfangsort eine Zimmer-, Außen- oder Dachantenne. Auskunft hierüber gibt der Empfangscheck unter http://www.dvb-t2hd.de/empfangscheck.

23 Muss ich meine bisherige Antenne neu ausrichten?

In der Regel wird dies nicht erforderlich sein. Details hierzu werden gesondert bekannt gegeben.

24 Kann ich meine bisherige Antenne nach der Umstellung weiterhin benutzen?

In den meisten Fällen kann die bisher für DVB-T genutzte ige Antenne auch für DVB-T2 HD weiterverwendet werden.

25 Wo stelle ich meine Zimmerantenne auf?

Die Zimmerantenne sollte am besten in Fensternähe positioniert sein.

Sonstiges

26 Bin ich als Nutzer eines Fernsehkabelanschlusses, einer Satellitenantenne oder eines IPTV-Anschlusses ebenfalls von der Umstellung betroffen?

Nein, Nutzer von Satellitenfernsehen, Kabelfernsehen und IPTV sind von der Umstellung in der digitalen terrestrischen Fernsehversorgung nicht betroffen.

27 Gibt es alternative Fernsehempfangsmöglichkeiten zu DVB-T2 HD?

Alternativen zum DVB-T2 HD-Empfang sind Satellitenfernsehen, Kabelfernsehen und IPTV.

28 Kann DVB-T2 HD über eine vorhandene Gemeinschafts-Antennenanlage empfangen werden?

Ja, sofern die Anlage entsprechend aufgebaut ist, ist dies möglich. Bitte sprechen Sie den Eigner der Anlage bzw. die Hausverwaltung an.

29 Wie muss eine Gemeinschafts-Antennenanlage von DVB-T auf DVB-T2 HD umgerüstet werden?

In der Regel ist keine besondere Umrüstung erforderlich. Bitte sprechen Sie den Eigner der Anlage bzw. die Hausverwaltung an.

30 Gibt es Ausnahmen bei der DVB-T Abschaltung?

In Leipzig läuft Kanal 31 mit den Programmen Leipzig Fernsehen und BBC World in DVB-T weiter. DVB-T2 HD Receiver können diese Programme in der Regel empfangen.

GLOSSAR

CA

Abkürzung für Conditional Access (wörtlich: bedingter Zugang). CA-Module und -Systeme kommen bei verschlüsselten Programmsignalen zum Einsatz. Mittels einer zusätzlichen Einsteckarte (Smartcard), können so diese Signale im DVB-Empfangsgerät entschlüsselt werden.

CI / CI Plus

Abkürzung für Common Interface (wörtlich: allgemeine Schnittstelle). Diese standardisierte Schnittstelle erlaubt es bei TV-Geräten und Set-Top-Boxen verschiedene CA-Module zu verwenden. Inzwischen hat sich CI Plus als Weiterentwicklung von CI durchgesetzt.

Codierung / Kodierung

Bei digitaler Kommunikation legt ein Kode fest, wie ein Signal übertragen, gespeichert und empfangen wird. Beim digitalen Rundfunk unterscheiden sich Hörfunk und Fernsehen, wie auch die einzelnen Übertragungswege Kabel, Satellit, Terrestrik und breitbandige Telefonleitung (IPTV) durch unterschiedliche Kodierung.

DVB-C

DVB-C steht für Digital Video Broadcasting – Cable. DVB-C ist der digitale Verbreitungsweg von TV-Programmen per Kabel. Voraussetzung ist neben einem entsprechenden Empfangsgerät auch ein Kabelanschluss.

DVB-S

DVB-S steht für Digital Video Broadcasting - Satellite. DVB-S ist der digitale Verbreitungsweg von TV-Programmen per Satellit. Für den Empfang werden ein TV-Gerät sowie ein Sat-Receiver benötigt.

DVB-T

In Deutschland wird DVB-T oft als das Überallfernsehen bezeichnet. DVB-T steht für Digital Video Broadcasting - Terrestrial. DVB-T ist ein technischer Standard mit dem digitale TV-Programme über terrestrische Sender verbreitet werden und mittels Dach-, Außen- oder Zimmerantennen zu empfangen sind.

DVB-T2

DVB-T2 ist der internationale Nachfolge-Standard von DVB-T (in Deutschland oft als Überallfernsehen bezeichnet), und gehört zur zweiten Generation der internationalen Standards für digitale Fernsehübertragung. DVB-T2 ist deutlich effizienter als der Vorgänger DVB-T. Das bedeutet, es ist möglich, bei gleicher Frequenznutzung mehr Programme und/oder diese in einer besseren Bildqualität (HDTV) zu übertragen. Weltweit ist DVB-T2 schon in zwei Dutzend Ländern eingeführt worden, weltweit erstmalig wird in Deutschland DVB-T2 gemeinsam mit dem Kodierverfahren HEVC kombiniert.

DVB-T2 HD

DVB-T2 HD steht für die in Deutschland verwendete Kombination des neuen digitalen terrestrischen Übertragungsstandards für Fernsehen (DVB-T2) mit dem ebenfalls neuen leistungsfähigen Codierverfahren HEVC (H.265). Das Kürzel HD steht für die Möglichkeit der Übertragung von hochauflösenden Fernsehprogrammen. Durch die Verwendung der HEVC-Kodierung werden die Bildsignale bei gleicher Qualität noch stärker komprimiert. Daher können in einem DVB-T2-Kanal mit HEVC noch mehr Programme als mit DVB-T und DVB-T2 bzw. diese in einer besseren Qualität (HDTV) verbreitet werden.

HbbTV

Die Abkürzung steht für „Hybrid broadcast broadband Television“ und regelt die Verbindung von TV- und Internetangeboten in modernen Fernsehempfangsgeräten. Es handelt sich bei HbbTV um einen europäischen Standard, der im Juni 2010 vom europäischen Institut für Telekommunikationsnormen ETSI anerkannt wurde. Er ermöglicht die vollständige Darstellung fernsehgebundener Zusatzdienste durch einen breitbandigen Internetanschluss (DSL). Ein zentrales Merkmal von HbbTV spielt die rote Farbtaste der TV-Fernbedienung. Mit dieser Red Button-Funktion können im laufenden Fernsehprogramm Zusatzdienste des jeweiligen Veranstalters im Web am TV-Bildschirm aufgerufen werden.

HD (High Definition) / HDTV

HDTV steht für „High Definition Television“ und bedeutet hochauflösendes digitales Fernsehen. Die Bildauflösung beträgt mindestens 1280 x 720 Bildpunkte, angestrebt werden jedoch 1920 x 1080 Bildpunkte. Bei normal auflösendem Fernsehen SDTV (Standard Definition Television) beträgt die Auflösung 720 x 576 Bildpunkte. Um HDTV empfangen zu können, muss die gesamte Empfangsausrüstung einschließlich TV-Gerät HDTV-tauglich und mit HDMI-Kabeln verbunden sein.

HDMI

Abkürzung für „High Definition Multimedia Interface“, übersetzt etwa: Schnittstelle für multimediale Signale mit hoher Auflösung. HDMI ermöglicht die Verbindung zwischen digitalen Geräten der Unterhaltungselektronik, wobei nicht nur die digitalen Video- und Audiodaten, sondern auch Informationen bezüglich der Urheberrechte übertragen werden.

HEVC

Die Abkürzung steht für High Efficiency Video Coding. HEVC auch bekannt als H.265 ist der Nachfolgestandard von H.264 (MPEG-4 AVC). Mit dem neuen Standard werden Bildinformationen doppelt so stark bei gleichbleibender Qualität komprimiert, dabei wird eine Bildskalierung von 320 x 240 Bildpunkten bis zu 8192 x 4320 Bildpunkten ermöglicht.

IPTV

Abkürzung für „Internet Protocol Television“. Damit wird die Übertragung von Fernsehen mithilfe des Internet-Protokolls über breitbandige DSL-Netze durch den jeweiligen Netzbetreiber bezeichnet. Im Gegensatz zu Web-TV oder Internet-TV die ebenfalls das Internet zur Übertragung nutzen, ist bei IPTV die Signalqualität gesichert, sodass die TV-Programme fehlerfrei in Fernsehqualität zu sehen sind. IPTV hat sich seit 2006 als vierter Rundfunkübertragungsweg neben Satellit, Kabel und Terrestrik etabliert.

MPEG

Das Kürzel steht für Standards zur Komprimierung (Datenreduzierung) von bewegten Bildern und von Tönen – entwickelt von der Motion Picture Experts Group. MPEG-2 findet heute weltweit in nahezu allen digitalen Fernsehsystemen Anwendung. Die Weiterentwicklung MPEG-4 bietet eine noch höherer Datenkompression und wird besonders bei hoch auflösendem Fernsehen in HDTV angewandt.

Receiver

Receiver ist das englische Wort für Empfänger. Bei einem Receiver handelt es sich um ein technisches Gerät, das benötigt wird, um digitale Fernseh- und Hörfunkprogramme empfangen zu können. Ein Receiver kann entweder ein eigenes Beistellgerät (Set-Top-Box) oder direkt im Fernsehgerät integriert sein (IDTV = Integrated Digital TV).

Set-Top-Box

Die Set-Top-Box ist ein Empfangsgerät für TV-Programme, also ein Receiver. Es handelt sich um ein Beistellgerät, das mit dem Fernseher verbunden und meistens mit einer eigenen Fernbedienung bedient wird. Die Set-Top-Box wird benötigt, um digitale Signale zu empfangen.

Terrestrik

Als Terrestrik wird die erdgebundene Übertragung von Rundfunksignalen bezeichnet. Über Dach-, Außen- oder Zimmerantennen werden die Rundfunksignale der Sender empfangen.

ARD Die Medienanstalten Mediengruppe RTL ProSiebenSat1 Media SE ZDF